
Wer sind wir?
Die DEUTSCHE QIGONG GESELLSCHAFT e.V.
Nach der Theorie der fünf Wandlungsphasen befinden wir uns gerade noch in der Winterzeit, also der Wasserphase. Der Start der Wandlungsphase Holz wird jedoch meist schon in den Februar verlegt. Denn bei fünf Wandlungsphasen muss jede Phase logischerweise ein wenig kürzer als unsere gewohnten vier Jahreszeiten sein.
„Es geht nauszu“, sagt man beispielsweise in diesen Wochen hier bei uns in Franken. Und tatsächlich: die Tage werden wieder länger, das Licht wird heller und wenn endlich mal Schnee liegt, sieht die Welt ganz freundlich aus. Aber trotzdem schätzen die allermeisten noch die Wärme am Ofen und die wärmende Wirkung von Speisen und Getränken.
Nach einem frischen Obst- oder gar „energetisch kalten“ Tomatensalat gelüstet es nur die Wenigsten. Wir empfehlen deshalb heute noch wärmende Gerichte wie die Hirselaibchen zur Unterstützung des Abwehr-Qi und das geschnetzelte Huhn mit Walnüssen bei Kälteempfindlchkeit (mit vegetarischer Variante).
Ein frischer Salat, etwa Chinakohl oder Chicorée mit Mandarinen, passt hervorragend zu diesem Essen!
(Rezept für vier Personen)
200g Hirse (E),
2 mittlere Karotten (E)
200 g Schafkäse (Feta) (F)
Halbe rote Paprikaschote (E)
1 Ei (E )
Dinkelmehl nach Bedarf (E)
Olivenöl (H)
Rote Zwiebel (M)
Knoblauch (M)
Pfeffer, Majoran, Kardamon (M)
Kurkuma (F)
Kräutersalz (W)
Etwas frischer Rosmarin (F)
Die in Klammern stehenden Ergänzungen weisen auf die Wandlungsphase hin, dem das Produkt zugerechnet wird.
H = Holz, F = Feuer, E = Erde, M = Metall und W = Wasser.
Zubereitung:
Vegane Variante (oder wenn es etwas schneller gehen muss):
Schafskäse und Ei weglassen. Das fein geraspelte oder gewürfelte Gemüse mit der fast gegarten Hirse mischen und noch etwas mitziehen lassen. Anschließend würzen und sofort servieren. Das Formen und Überbacken der Laibchen entfällt hier. Beachte: Die Hirse sollte nicht zu breiig, sondern eher körnig und trocken sein.
Wirkung:
Stärkt die Verdauung, nährt Blut und Qi und unterstützt das Abwehr-Qi. Die Hirse stützt die Niere und harmonisiert die Mitte; der Schafskäse wirkt wärmend und stützt Milz und Lunge.
(Rezept für vier Personen)
3 EL Butter oder Olivenöl (E)
1 Handvoll Walnüsse (E)
3 Schalotten oder Zwiebeln (M)
400 gr Hühnerbrustfilets (H)
1 EL Ingwer (M)
1 TL edelsüßes Paprikapulver (F)
1 EL gerösteten Sesam (E)
100 gr Shiitakepilze oder Champignons (E)
etwas Sherry (M)
etwas Sojasauce (W)
Die in Klammern stehenden Ergänzungen weisen auf die Wandlungsphase hin, dem das Produkt zugerechnet wird.
H = Holz, F = Feuer, E = Erde, M = Metall und W = Wasser.
Zubereitung:
In einer heißen Pfanne Olivenöl oder Butter erhitzen. Die Walnüsse, den geriebenen Ingwer und die klein geschnittenen Zwiebeln dazu geben und sanft anbraten. Die geschnetzelten Hühnerbrustfilets dazu geben und rundum anbraten. Dann salzen und die geschnittenen Pilze hinzugeben und mit Paprika würzen. Mit einem Schuss Sherry (oder Wasser) ablöschen und 5 – 10 Minuten kochen, bis das Fleisch gar ist. Den gerösteten Sesam darüber geben und mit Sojasauce abschmecken.
Vegetarische Variante:
Statt Hühnerbrust Lupinenfilet oder Seitan verwenden. In diesem Fall aber vorsichtig würzen! Denn das Lupinenfilet ist bereits gut gewürzt. Gut tun dem Gericht dann noch etwas frische Kräuter.
Wirkung:
Erwärmend und nährend, leitet das Qi nach oben, die Walnüsse stärken die Nieren und die Essenz-Jing, befeuchten die Lunge.
Empfehlung:
Bei Qi- und Yang-Mangel von Milz und Nieren, bei Feuchtigkeit, bei Abwehrschwäche, Kälteempfindlichkeit, Antriebsschwäche, Übergewicht.