
Wer sind wir?
Die DEUTSCHE QIGONG GESELLSCHAFT e.V.
…sodass sich die Anforderungen der ZPP (Zentralen Prüfstelle Prävention) ab Herbst 2020 ändern werden.
Und diesmal ist nicht nur die formale und pädagogische Fertigkeit der Anbieter_innen für eine Zertifizierung durch die ZPP relevant, sondern der GKV-SPITZENVERBAND fordert jetzt auch eine Erweiterung der Anbieterqualifikation.
Das würde eine Umstrukturierung der Ausbildungen bedeuten. Darum ist es notwendig eine klare Position der einzelnen Fachverbände zu entwickeln.
Die DEUTSCHE QIGONG GESELLSCHAFT e.V. wird folglich auf ihrer Mitgliederversammlung am 9. - 11. November 2018 in Nürnberg mit allen Mitgliedern über die Weiterentwicklung des Vereins und eventuell der Ausbildungen diskutieren.
Die Frage nach dem Umgang mit den regelmäßig sich erweiternden Forderungen der Krankenkassen könnte zu wichtigen Weichenstellungen führen!
Im April dieses Jahres hat der GKV-Spitzenverband die Qigong- und Taiji- Fachverbände eingeladen um die geplanten Neuerungen im Leitfaden vorzustellen und unser Feedback dazu einzuholen.
Die Details werden wir erst im Leitfaden lesen. Was wir aber jetzt schon erfahren konnten, ist zum einen, dass die Stundenzahl, die ab jetzt in ECTS (European Credit Transfer System) ausgedrückt wird, sich deutlich erhöhen wird.
Aber noch herrscht Unklarheit darüber, ob die Übestunden, Vor- und Nachbereitungszeiten, wie in dem ECTS üblich, tatsächlich mitgerechnet sind. Dies war zum Zeitpunkt des Treffens noch nicht zu klären. Zum anderen sind wir konfrontiert damit, dass sich die Gewichtung der Inhalte verschieben wird. Die Praxis wird weniger betont als die theoretischen Inhalte, die vor allem um wissenschaftliche und schulmedizinische Themen erweitert werden.
Wer bis 2020 eine Zertifzierung hat wird diese auch behalten. Genaueres erfahren wir auch hierzu später.
Die Fachverbände haben unabhängig voneinander Gespräche mit dem GKV gesucht und sich untereinander verabredet um gemeinsam eine Stellungnahme an den GKV zu verfassen, wozu es im Juli in Göttingen kam.
Wir sind gespannt, inwieweit der GKV auf unsere Vorschläge eingehen wird. Den Brief können unsere Mitglieder auf unserer internen Seite lesen.
Antje Schnessing-Schneeberg