
Wer sind wir?
Die DEUTSCHE QIGONG GESELLSCHAFT e.V.
Mit einer Rekordbeteiligung von fast 60 Teilnehmenden und begeisterten Rückmeldungen ging das 3. Bundesweite Austauschtreffen in Ellwangen zu Ende.
Fotini Papadopulu mit ihrem Team hatte gemäß dem Motto „Zurück zum Ursprung“ den Blick zu den Gründungsjahren der DEUTSCHEN QIGONG GESELLSCHAFT gerichtet und dazu die Vorstände der Österreichischen QIGONG Gesellschaft um Mitwirkung gebeten.
Anlass für die fast gleichzeitige Gründung der beiden Qigong-Vereine vor mehr als 25 Jahren waren damals in erster Linie die Besuche und Seminare mit Prof. Cong Yongchun aus China gewesen. An diese Anfangsjahre knüpfte das Austauschtreffen nun inhaltlich und personell an.
Dieter Hölle, der erste Präsident der DEUTSCHEN QIGONG GESELLSCHAFT, lenkte den Fokus bei seinem dreistündigen Workshop auf eine fast in Vergessenheit geratene Übung von Prof. Cong: „Pflücke das Qi“.
Norbert Herwegh, Vizepräsident und einer der ersten Ausbilder der Österreichischen QIGONG Gesellschaft, übte mit allen Teilnehmenden bei herrlichem Sommerwetter unter Apfelbäumen „Himmel und Erde drehen“ und am frühen Sonntagmorgen die erste Übung aus dem Fan Huan Gong-Zyklus.
Das nierenstärkende Gehen im Fluss des Xi-Xi-Hu, eine der prägendsten Übungen aus dem Vermächtnis von Prof. Cong Yongchun, wurde gleich in drei Übungseinheiten gemeinsam geübt, ja fast „zelebriert“. Claudia Schraml, die Präsidentin der Österreichischen QIGONG Gesellschaft, Angelika Stahl, die Leiterin der dortigen „Sektion Deutschland“ und Maria Christl, Qigong-Ausbilderin aus Altdorf, veranschaulichten auf ganz individuelle Weise die Schönheit und Einfachheit dieser grundlegenden Übung des Qigong-Gehens.
Dieter Bund, Stressmanagement-Trainer und Qigong-Lehrer aus Hessen, zeigte am Freitagabend in seinem Vortrag „wie Qigong positiv das Gehirn formt und verändert“. Mit neuesten Erkenntnissen aus der Hirnforschung zeigte er auf, was die allermeisten Qigong-Übenden selbst subjektiv schon immer spürten: Qigong ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für Geist und Seele.
Das gemeinsame Üben in freier Natur, die nette Atmosphäre, der Austausch und das gegenseitige Kennenlernen sowie das gemeinsame Lachen und Zusammensein wurden in der Schlussrunde besonders gelobt. So einte der „Blick zurück zum Ursprung“ Alt und Jung aufs Neue und lieferte neue Impulse für die Zukunft.
Der genaue Programmablauf des Austauschtreffens ist hier, die Fotos von Ralf Jakob sind hier in der Fotogalerie zu sehen.